| 1. | Nach Austausch des durch Laderschaden ausgefallenen Motors, werk-Nr. 328909, wurden nochmals die Horizontalgeschwindigkeiten mit Kampf- und Startleistung im Anlieferungszustand erflogen.
Unter Berücksichtigung der im Flugbericht Nr. 1 dargestellten Staudruckeichung ergaben sich an den markanten Punkten der Geschwindigkeitsverläufe jetzt folgende Werte:
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| Geschw. in 0 m Höhe mit Kampfleistung VwKL = 516 km/h
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| " " " " " Startleistung VwK? = 537 km/h
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| Geschw. in Volldruckhöhe mit Kampfleistung (5650m) VwKC = 589 km/h
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| " " " " Startleistung (6100m) VwKC = 617 km/h
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| Damit sind zu einem späteren Vergleich erforderlichen Voraussetzungen erfüllt und das Flugzeug kann auf den Vorgesehenen verbesserten aerodynamischen Zustand umgebaut werden.
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| 2. | Da bei Umbau auch eine Änderung der Triebwerksspreizklappen sowie des Kühlluftaustrittsquerschnittes vorgesehen ist, wurden die Drücke im Triebwerk bei Steig- und Horizontalflügen ermittelt.
Aus der Auftragung der Steigflugwerte geht hervor, dass ab 6000 m Höhe das von BMW für 220° Zylindertemperaturen erforderliche Kühldruckgefälle nur mit voll geöffneten Spreizklappen erreicht wird.
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| 3. | Zur Nachprüfung der hintersten Schwerpunktlage für Schlechtwetterjäger wurde die Maschine durch Ballast auf eine Schwerpunktrücklage mit gefüllten Behältern von s = 0.78 ./. 0.76 m gebracht.
Hiermit ist das Flugzeug erheblich instabil und muss vorsichtig geflogen werden.
Erst nach Verbrauch des Kraftstoffvorrates bis auf etwa 100 Liter je Rumpfhauptbehälter, also einer S-Lage von 0.72 m, ist ausreichende Stabilität um die Querachse festzustellen.
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| Bei serienmässiger Voreinstellung der Höhenflosse von 2° in Richtung kopflastig (Anzeige 0) und nicht vorgebügelter Höhenrudertrimmkante ergaben sich folgende Trimmanzeigestellungen:
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